ESD-Bereich

Zuverlässiger Schutz vor elektrostatischen Entladungen für Elektronik­Arbeitsplätze Unter ESD (ElectroStatic Discharge) versteht man die elektrostatische Entladung aufgeladener Gegenstände oder Personen. Elektrostatische Entladungen können in mikroelektronischen Bauelementen Schäden anrichten, denn im Verhältnis zur Masse verhält sich die Energie einer statischen Entladung in einen Halbleiter wie die Energie eines Blitzschlags in einen Baum. Der ESD­ gerechte Arbeitsstuhl ist ein wesentliches Kriterium für zuverlässige ESD­Schutzmaßnahmen am Elektronik­ Arbeitsplatz. Der ESD­Schutz ist in der europäischen Norm EN 6130 geregelt und unterstützt den Anwender bei der Auswahl geeigneter Schutzmaßnahmen. Für Arbeitsstühle gilt: „Der Widerstand von allen Bereichen der Sitzgele­ genheit, die bei normaler Benutzung mit dem mensch­ lichen Körper in Kontakt kommen könnte, zu einem Fußbodenkontaktpunkt muss <1010 Ω sein.“ (Auszug aus der Norm EN 6130­5­1) Immer besser als die Norm ESD­Stühle von bimos erfüllen die Anforderungen der Norm EN 6130­5­1 für den Einsatz in EPAs (ESD Protected Areas). In der Praxis werden jedoch häufig strengere Ansprüche gestellt. Denn durch die immer stärker werdende Miniaturisierung von elektronischen Bauelementen steigt auch deren Empfindlichkeit für elektrostatische Entladungen. Die wirkungsvollste Abhilfe besteht in der Vermeidung von Aufladung bzw. der gefahrlosen Ableitung verschleppter Aufladungen. Durch optimale Materialwahl und Verbindungstechnik sorgen Stühle von bimos dafür, dass keine elektrosta­ tische Ladung am Stuhl entsteht. Zusätzlich dazu wird sichergestellt, dass durch den Benutzer aufgebrachte Ladungen zuverlässig zum leitfähigen Boden weiterge­ geben werden. ESD­Stühle von bimos bilden somit ein geschütztes Gesamtsystem.

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